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Projekte

Arbeitshilfe hindernisfreie Bushaltestellen

Bis im Jahr 2023 müssen im Zuge des Behindertengleichstellungsgesetzes die über 2'800 Bushaltestellen im Kanton Bern hindernisfrei sein. Die Umsetzung erfolgt durch die Strassen-Eigentümer (Kanton, Gemeinden). Die vom Amt für öffentlichen Verkehr und Verkehrskoordination AÖV erstellte Arbeitshilfe kann unter folgendem Link eingesehen werden:

http://www.bve.be.ch/bve/de/index/direktion/organisation/aoev/downloads_publikationen.assetref/dam/documents/BVE/AoeV/de/aoev_Hindernisfreie%20Bushaltestellen_201610.pdf

Verkehrssanierung Burgdorf-Oberburg-Hasle

Die Verbesserung der Verkehrserschliessung auf der Talachse des Emmentals ist eine langjährige Forderung der Region und ihrer Gemeinden. Vor mehr als 40 Jahren wurde ein entsprechendes Bauvorhaben, damals „Autobahnzufahrt Emmental (AZUE)“ genannt, durch einen politischen Entscheid im Grossen Rat verhindert. Seither sind unzählige Studien, Konzepte, Pläne und Machbarkeitsanalysen zur erträglichen Gestaltung des jährlich wachsenden Verkehrsaufkommens erstellt worden. Der zunehmende Verkehr bringt aber auch eine Anzahl von damit verbundenen Auswirkungen wie Lärm, Abgasen, Unfällen und einem allgemeinen Verlust an Siedlungs- und Lebensqualität.

Nach den Planungen der letzten Jahre, wie Gesamtverkehrsstudie Burgdorf-Emmental (2004) und der darauf erfolgten kantonalen Zweckmässigkeitsbeurteilung (ZMB) Verkehrserschliessung Emmental (2007) hat der Berner Grosse Rat dem Kanton einen Auftrag zu einem Vorprojekt namens „Verkehrssanierung Burgdorf-Oberburg-Hasle (VS BOH)“ erteilt. Das Vorprojekt sollte einerseits eine Verkehrslösung „Umfahrung“ der Ortschaften Burgdorf, Oberburg und Hasle b. B. mit den dazugehörigen verkehrlich flankierenden Massnahmen ausarbeiten. Andererseits wurde im Zuge des Vorprojekts auch eine Variante „Null+“ erarbeitet, die Verbesserungen auf dem bestehenden Strassennetz ohne Umfahrung vorsieht.

Vom 15. Oktober bis am 13. November 2015 lief die öffentliche Mitwirkung zur Verkehrssanierung Burgdorf-Oberburg-Hasle. Das Interesse in der Bevölkerung war sehr gross. Insgesamt sind 3‘925 Stellungnahmen eingegangen. Nach der Erstellung des Mitwirkungsbericht und der Auswertung der Eingaben hat sich der Regierungsrat für folgende Variante entschieden: Hasle b. B. und Oberburg werden teilweise in Tunneln umfahren. In Burgdorf wird die Variante "Null+" umgesetzt. 

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