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Newsletter Dezember 2017

Neues Geschäftsleitungsmitglied per 1.1.2018

Per 1.1.2018 darf die Geschäftsleitung der Regionalkonferenz Emmental ein neues Mitglied begrüssen: Walter Sutter ist bekanntlich der neue Gemeindepräsident von Langnau und gehört von Amtes wegen der Geschäftsleitung an. Er ersetzt damit Bernhard Antener, welcher seit Anbeginn der "Region Emmental" und später der Regionalkonferenz in diesem Gremium mitgewirkt hat.

Wir danken an dieser Stelle Bernhard Antener ganz herzlich für seine Mitarbeit zugunsten des Emmentals.

Regionale Arbeitszonen (RAZ)

Aus der Themenreihe "Siedlungsentwicklung Emmental" fand am 7. November 2017 im Saalbau in Kirchberg der Anlass "Regionale Arbeitszonen: Lasten und Nutzen fürs Emmental?" statt. Mit dem Anlass wollten wir die Möglichkeiten und Grenzen von überkommunalen Arbeitszonen darlegen. Rund 75 Personen lauschten den Erfahrungsberichten von Emmanuel Buchs, Projektleiter Raum- und Siedlungsplanung beim Entwicklungsraum Thun und von Willy Dollinger, Koordinator der Gemeindepräsidentenkonferenz Gäu GPG. Im Anschluss hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, den Referenten sowie Vertretern der Planungskommission der Regionalkonferenz Emmental Fragen zum Thema zu stellen. Klar wurde den Anwesenden, dass die Schaffung einer solchen regionalen Arbeitszone nicht von heute auf morgen möglich ist. Beide Projekte sind bereits seit ca. acht Jahren auf dem Weg zur Realisierung. Verschiedenste Fragen sind dabei zu beantworten und etliche Hürden zu nehmen, seien dies planungsrechtlicher Natur oder im innerregionalen Ausgleich von Lasten und Nutzen. Die Teilnehmer liessen sich jedoch davon nicht entmutigen, mit der Überzeugung, dass die regionale Zusammenarbeit gerade im Bereich Industrie- und Gewerbeflächen nicht an der Gemeindegrenze Halt mache. Die Planungskommission hat nun entschieden, in der Überarbeitung des Regionale Gesamtverkehrs- und Siedlungskonzepts (RGSK) einen Schwerpunkt dem Thema zu widmen. In einem ersten Schritt sollen sämtliche freie, unbebaut Arbeitsflächen analysiert und auf Verfügbarkeit und Nachfrage überprüft werden.

Emmentaler Herbstanlass 2017

Der diesjährige Herbstanlass zum Thema "Migration - Integration: Nutzen und Grenzen für die Emmentaler Wirtschaft" fand am Donnerstag, 19. Oktober 2017 bei der Firma Jenni Energietechnik in Oberburg statt und wurde von über 100 Personen besucht. Prof. Dr. André Holenstein vom Historischen Institut der Universität Bern erläuterte die Geschichte der Migration in der Schweiz. Danach orientierte Manuel Haas, Kantonaler Integrationsdelegierter, über die Integration von ausländischen Personen in den Arbeitsmarkt. Nach diesen beiden Referaten berichteten Eva Jaisli, CEO PB Swiss Tools, und Thomas Binz, Geschäftsführer Aeschlimann Sanitär AG, in einem moderierten Gespräch über Ihre Erfahrungen aus der Praxis. Die Teilnehmer nutzten nach den einzelnen Ausführungen jeweils die Möglichkeit, der Referentin und den Referenten Fragen zu stellen.

Marketinggesuche

Die Volkswirtschaftskommission sprach zugunsten von drei Gesuchseingaben Mittel aus den Marketinggeldern. Unterstützt werden das  "Schweizer Jugendmusikfest 2019 Burgdorf" vom 21. bis 22. September 2019 mit CHF 20'000.- und das "Bernisch Kantonale Schwingfest 2018" vom 12. August 2018 mit CHF 15'000.-. Weiter unterstützt wird die "Schweizer Meisterschaft Vereinsturnen 2018" im September 2018 mit CHF 8'000.-.

Den Flyer über den Marketingfranken können Sie hier herunterladen. 

1. Forum Altersplanung

Am Mittwoch, 25. Oktober 2017 fand im Hotel Hirschen das erste Altersforum der Regionalkonferenz Emmental statt. Es nahmen über 50 Personen daran teil. Zuerst wurde der Bericht Altersplanung 2014 der Regionalkonferenz Emmental vom Verfasser, Peter Dolder, vorgestellt. Danach wurden in Gruppendiskussionen die Erwartungen der Teilnehmer an die Kommission Altersplanung in Erfahrung gebracht. Zum Schluss blieb den Teilnehmern Zeit, sich während dem Apéro auszutauschen.

Informationskampagne: Biogas im Emmental

Im Emmental werden heute fünf Biogasanlagen mit Hofsubstrat betrieben. Die Landwirtschaft im Emmental verfügt aber über ein Potenzial von Hofsubstrat, mit dem 30 Mal mehr Biogasanlagen betrieben werden könnten.

Die Biogasanlagen schaffen durch den Verkauf von Energie eine regionale Wertschöpfung und tragen zu einer nachhaltigen Energieversorgung bei. Die entstehenden Produkte sind Wärme, Strom und Gärgut.

Im Rahmen eines NRP Projektes führt die Energieregion Emmental eine Informationskampagne durch. Ziel der Kampagene ist es, die Emmentaler Landwirte für dieses Potenzial zu sensibilisieren und die Rahmenbedingungen für einen wirtschaftlichen Betrieb aufzuzeigen. Den Landwirten werden auf www.energieregion-emmental.ch die wichtigsten Informationen zu Biogas zur Verfügung gestellt. Im Rahmen von Tagen der offenen Türe können sie sich auf drei Anlagen persönlich von der Technologie überzeugen: 

  • 24. Februar 2018: Kirchberg
  • 3. März 2018: Süderen
  • 10. März 2018: Trub

Die Kampagne wird unterstützt von der Schweizer AG, Renergon AG, Haral GmbH, Anlagenbetreibern, der Genossenschaft Ökostrom Schweiz und der Fachstelle Umweltbiotechnologie der ZHAW Wädenswil.

Kontakt: Raoul Knittel

Projektleiter Energieregion Emmental

raoul.knittel(at)weichenstellen.ch 077 464 39 66

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